Stuttgarter Unternehmen unterstützen die Forschung, haben Herz und sind sozial
Die Errichtung einer Stiftung ist ein klares Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung. Dadurch können die Bürger ihre Unabhängigkeit zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen, Einfluss auf das Zusammenleben nehmen und den Staat aktiv gestalten. Dieser stößt mittlerweile an seine gestalterischen Grenzen hinsichtlich sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Probleme. Viele gemeinwohlorientierte Vorhaben können nur durch stifterischen Einsatz verwirklicht werden.
Die Region Stuttgart hat die höchste Errichtungsdynamik von Stiftungen in Deutschland. Im Regierungsbezirk der Stadt sind es über 1.100 Stiftungen.
Auch die Landeshauptstadt verfügt über ein beträchtliches Stiftungsvermögen, verteilt auf 28 rechtlich unselbstständige
Stiftungen und 28 Fonds. Bereits im Jahr 1269 wurde eine der ältesten Stiftungen gegründet, die „Hospitalstiftung zum Heiligen Geist“ in Schwäbisch Gmünd. Stiftungen überleben über Jahrhunderte hinweg auch Kriege und Revolutionen. Heutzutage übernehmen sie verstärkt die Rolle des einflussreichen Impulsgebers für eine aktive Bürgergesellschaft. Schwerpunktmäßig setzen sie sich ein für Bereiche wie Forschung, Bildung, Umwelt, Kultur, Soziales und internationale Zusammenarbeit. Wie ein wirtschaftliches Unternehmen suchen auch sie den Erfolg, verbunden mit dem Ziel einer guten
Absicht.
Aufgrund der Relevanz und notwendigen Professionalität in der Führung und Gestaltung von Stiftungen bietet die
European Business School bereits seit Jahren das berufsbegleitende Intensivstudium „Stiftungsmanagement“ an.
Im „Initiativkreis Stuttgarter Stiftungen“ haben sich etwa 100 rechtlich selbst-ständige Stiftungen aus der Region Stuttgart zusammengeschlossen und bilden ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.


