Hier schmeckt’s einfach

Die schwäbische Küche ist sehr reichhaltig, obgleich sie ursprünglich eine Armeleuteküche war. Da gibt es Gerichte wie Linsen mit Spätzle, Gaisburger Marsch oder Schwäbische Maultaschen. Letztere waren eigentlich eine Fastenmahlzeit, heutzutage gibt es zahlreiche raffinierte Varianten davon. Die Menschen in der Region lassen es sich richtig gut gehen und sind stolz auf ihre regionalen Produkte. Manche alten Spezialitäten müssen auch erst wiederentdeckt werden.
Das Limpurger Rind im Hohenlohischen, das fast ausgestorben war, ebenso wie das Schwäbisch-Hällische Schwein: Auf der Schwäbischen Alb werden wieder Alblinsen angebaut und der Albbüffel ist auch wieder da. Auf den Fildern wird das einmalige Filderspitzkraut angebaut.
Die Streuobstwiesen sind ebenfalls mehr als ein schöner Anblick, denn aus den Früchten lassen sich edelste Schnäpse brennen. Saure Kutteln mögen nicht jedermanns Geschmack sein. Einen gut gemachten Zwiebelrostbraten wird sicher niemand zurückweisen.

Delikatessen aus aller Welt hat auch Feinkost Böhm, dessen wechselhafte Geschichte bis 1889 zurückreicht. Eine bestens gepflegte Weinabteilung, von der Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“ zur „Weinabteilung des Jahres 2010“ ausgezeichnet, bietet rund 1.500 Weine und 600 Spirituosen. Liebhaber authentischer italienischer Feinkost finden alles bei Di Gennaro, Pionier der italienischen Ess- und Weinkultur in Deutschland.

KESSLER, Deutschlands älteste Sektmarke mit Wurzeln in der Champagne, produziert seit 1826 in Esslingen am Neckar. Ebenfalls aus Esslingen stammt Hengstenberg, bekannt für Sauerkraut, Essiggurken oder Senf.
Weniger bekannt: Aus Hochdorf an der Enz kommen handgerollte Zigarren der Marke Laura ­Chavin. Die Familie Ritter bewahrt seit etwa 100 Jahren das süße Erfolgsrezept seiner Schokolade. Mittlerweile wird Ritter Sport in großer und abwechslungsreicher Vielfalt in rund 90 Ländern verkauft.

So gibt es in der Region kulinarische Besonderheiten, die weltweit angeboten werden, und andere, die nur regional zu finden sind. Die Brezel schmeckt im Ländle immer noch am besten, ebenso wie Apfelküchle, Flädle und Gaishirtle.


Eine Familiengeschichte: Kaffee-Manufaktur seit 1930

Hinter jedem Erfolg steht eine Ge­schichte â€“ bei Hochland Kaffee ist es eine Familiengeschichte: Als sich am 24. September 1930, Punkt 8.00 Uhr, der Schlüssel zum ersten Mal im Türschloss des Gebäudes Königstraße 45 drehte, wurde eine Erfolgsgeschichte eröffnet, die niemand für möglich gehalten hatte – außer ­Gustav und Antonie Hunzelmann. Als „Reingeschmeckte“ aus dem hohen Norden gründeten sie in Stuttgart eine kleine, aber feine Kaffeerösterei. 1933 übernahm Antonie Hunzelmann nach dem Tod des Gründers Gustav ­Hunzelmann die Geschäfte. 1968 fand dann der Neubau und Einzug in den neuen ­Firmensitz in Stuttgart-Degerloch statt.

Als einzige Kaffeerösterei in Deutschland erhielt Hochland Kaffee im Jahr 2001 eine Auszeichnung für faire Handelsbeziehungen durch den Präsidenten Costa Ricas.

Auch heute ist Hochland Kaffee immer noch ein Familienunternehmen – in der dritten Generation geführt von Martina Hunzelmann. Und mit rund 1.000 Tonnen Jahresproduktion die größte Kaffee-Manufaktur Deutschlands. Zudem eine der besten, wie „Der Feinschmecker“ bereits 2005 feststellte. Er bewertete Hochlands Kaffeestunde als „besten Filterkaffee überhaupt“.

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