Stadt der Brunnen und Stäffele

22 Millionen Liter Mineralwasser sprudeln täglich aus verschiedenen Quellen in Stuttgart. Sichtbares Zeichen dieses natürlichen Reichtums sind die weit über 250 Brunnen im Stadtgebiet. Sie erinnern auch daran, dass sie früher lebens­notwendiges Wasser für Mensch und Tier geliefert haben. Künstlerisch gestaltet als Zierde, als Mauerschmuck oder auch als geselliger Treffpunkt – es gab zu ­allen Zeiten Gründe, einen Brunnen zu bauen.
Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind die Treppenanlagen der Stadt, liebevoll „Stäffele“ genannt. Es gibt mehr als 400 mit einer Gesamtlänge von 20 km. Entstanden sind sie Anfang des 19. Jahrhunderts. Ohne sie wäre die Kultivierung der steilen Weinterrassen kaum möglich gewesen. Als die Stadt die Hänge hinauf wuchs, wurden sie zu Fußwegen in die neu entstandenen Wohngebiete. Auf geführten Stäffelesrundgängen lernt der Interessierte die schönsten Panoramalagen der Stadt kennen. Alternativ kann man auch mit der „Zacke“, der 1884 in Betrieb genommenen Zahnradbahn vom Marienplatz nach Degerloch hoch, den Blick über den Stadtkessel genießen.
Und wer lieber im Tal bleibt, hat die Möglichkeit, die Weinberge und Höhenlagen gemächlich vom Neckar aus zu genießen. Regelmäßige Linienfahrten und Kurzrundfahrten starten gegenüber der Wilhelma in Bad Cannstatt.

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Weinberge an den Hängen über Stuttgart

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Brunnen am Eugensplatz auf Halbhöhe

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Oberer Schlossgarten vor der Oper

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Kernerstaffel

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Die „Wilhelma“, ein Schiff der Neckar-Personen-Schifffahrt Neckar Käpt’n


 

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